			ISTEC Konfigurations Software
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PC-Programme auf der Festplatte installieren:

Wurde das Programm bisher nicht auf Ihrem PC installiert, so muessen Sie 
dies jetzt nachholen. Die Installation erfolgt unter DOS. Ab der Programm-
version V1.6 installiert sich das Programm nach Eingabe der folgenden
Befehle selbst.

1. Verlassen Sie MS-Windows.

2. Schieben Sie die Programmdiskette in das Diskettenlaufwerk.

3. Wechseln Sie zum Diskettenlaufwerk

   C:\>A:

4. Geben Sie den Befehl "INSTALL" ein, und druecken Sie die RETURN-Taste

5. Folgen Sie den Anweisungen des Programms.

Wenn Sie eine alte Version des Konfigurationsprogramms ueberschreiben wollen,
so muessen Sie die Sicherheitsabfrage mit "J" beantworten und die RETURN-
Taste druecken. Von der alten Version des Konfigurationsprogramms wird dann
ein Backup angelegt.

Das PC-Konfigurationsprogramm wird nun im Festplattenlaufwerk "C" unter dem
Verzeichnis "ISTEC" abgespeichert.


Hinweis: Wollen Sie das PC-Konfigurationsprogramm unter MS-Windows starten,
	 so muessen Sie zunaechst eine neue Programmgruppe unter Windows 
	 einrichten. Wenn Sie an die serielle Schnittstelle "COM1" Ihre 
	 Maus angeschlossen haben, sollten Sie fuer den Anschluss der
	 ISTEC 1003 / 1008 eine andere serielle Schnittstelle verwenden.

+++ Zur Installation das BATCH-File 'INSTALL.BAT' aufrufen. Das          +++
+++ Konfigurationsprogramm wird dann in das Verzeichnis C:\ISTEC kopiert +++
+++ und, falls vorhanden, ein Backup der alten Version angelegt.         +++

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Neue Leistungsmerkmale PC-Software V 1.60 (23/06/95):
	Komplett konfigurierbare COM-Ports
	Benutzerdefinierter Passwortschutz


COM Ports :
	Die vorhandenen seriellen Kommunikationsports des PCs sind auswaehlbar.
	Diese Information wird mit dem Programmaufruf in der Kommandozeile 
	mitgeteilt.
	Die Kommandozeile sieht wie folgt aus:
     
	ISTEC -COM[1|2|3|4][,ADD[,INT]]

	Beispiele:
	- Um COM2 als Standardport mit Standardinterrupt zu nutzen -
	  : ISTEC -COM2
	
	- Um COM3 an Portadresse 3f8 mit Standardinterrupt zu nutzen -
	  : ISTEC -COM3,3f8
	  
	- Um COM4 an Portadresse 2d4 mit Interrupt 10 zu nutzen -
	  : ISTEC -COM4,2d4,10

ber den Aufruf ISTEC /? werden die einstellbaren Startparameter angezeigt. 

Die Informationen muessen nur ein einziges Mal spezifiziert werden, da
diese in einem Konfigurationsdatenfile abgespeichert werden. Dieses File wird
automatisch beim Programmstart aufgerufen. 
			     
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Neue Leistungsmerkmale PC-Software V 1.70 (04/09/95):
	Serviceeinstellung "Kombidienst": 
	Die ISTEC verhaelt sich wie ein analoges Amt zum ISDN-Netz. Somit 
	koennen Kombigeraete immer erreicht werden und ein DATEX-J Anschluss 
	ist auch anwaehlbar. Die Einstellung wird nur mit Firmware V 1.92 
	und hoeher wirksam.

Neue Leistungsmerkmale Anlagen-Firmware V 1.92 (04/09/95):        
	Serviceeinstellung "Anrufbeantworter": 
	Der Anrufbeantworter wird von extern angewaehlt und besprochen. Der 
	externe Teilnehmer beendet daraufhin das Gespraech. Als Standard 
	wurde ein Besetztzeichen zum Anrufbeantworter gesendet. Jetzt wird 
	kein Signalton mehr gesendet. Damit koennen auch aeltere Geraete, die 
	nur auf Geraeusche reagieren, angeschlossen werden. Die Bandaufnahme 
	wird dann wie gewohnt beendet.
	Einstellung "Gebuehrenimpuls":
	Die Gebuehrenimpulse werden jetzt nachgereicht. Das bedeutet, dass 
	nach Gespraechsende anfallende Gebuehren beim naechsten Amtsgespraech 
	nachgetaktet werden. Damit kann auch die Gebuehreninformation nach 
	Gespraechsende (AOCE) zur Anzeige gebracht werden.

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Neue Leistungsmerkmale PC-Software V 1.80 (09/11/95):
	Die Serviceeinstellung "Spontane Amtsholung" ist fuer FW V1.93 vorbe-
	reitet. Hier benoetigen Endgeraete keine Amtskennziffer ('0'). Die IWV 
	ist weiterhin moeglich. Die Rueckkehr zum Internverkehr ist an dieser                          
	Sprechstelle nicht moeglich (im Gegensatz zur Firmwarevariante TA).
	
	Die Serviceeinstellung "externe Message on Hold" ist fuer FW V 1.93 
	vorbereitet. Hier wird eine ausgewaehlte Sprechstelle zum Eingang fuer
	externe Audioquellen. Die Audioquellen muessen einen Gleichstrom-
	widerstand von 600R besitzen (um die Stromschleife an der Teilnehmer-
	klemme zu schliessen) und potentialgetrennt angeschlossen werden. 
	Der eingespeiste Pegel sollte maximal 0 dBm betragen.
	Zum Anschluss sind nur BZT-Zugelassene Enderaete geeignet.        

	Zur Vereinfachung des Gebuehrenausdrucks kann nun der Standarddrucker 
	angewaehlt werden.

	Saemtliche angezeigten Texte und die Piktogramme sind mit einem Text-
	editor veraenderbar. Die Daten werden aus dem Textfile 'DEFAULT.LGN' 
	gelesen.

	Im File 'DEFAULT.LGN' ist eine Laenderkennung enthalten. Anhand der 
	Laenderkennung passt sich die ISTEC 1003/1008 an die laenderspe-
	zifischen Anforderungen an. Belgien ist in Vorbereitung (FW V 1.93).
	
	Soll der Filename veraendert werden, so muessen veraendert werden:
		ISTEC.EXE       ->      XXXX.EXE
		ISTEC.CFG       ->      XXXX.CFG
	wobei XXXX der neue Filename ist.

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Aktuelle Informationen, PC-Software und Anlagen-Firmware updates, Shareware-
programme zur ISTEC-Konfiguration unter DOS, OS/2, LINUX und sind in der 
Emmerich Mailbox erhaeltlich unter der Telefonnummer:

		069 / 954313-22         14.400 Bps analog
		069 / 954313-61         64.000 Bps X.75 ISDN

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Zur fachlichen Weiterbildung bietet Emmerich ein komplettes ISDN-Seminar 
auf den ISTEC Produkten. Ansprechpartner ist Herr Maier:
		069 / 54803-427
			     
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Konfigurationsbeispiele:
	In der Datei mixed.ic werden alle wichtigen Dienste voreingestellt. 
	Hinweis:        Die Konfigurationsdateien sind nur in der 
			Administrationsebene ladbar.



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Datei "Default.lgn" editieren (20/12/95):

Auf der Programmdiskette befinden sich mehrere Programme (*.lgn), mit
denen die Bildschirmtexte an die jeweilige Landessprache angepasst werden
koennen. Diese Programme enthalten auch die nationalen Laendereinstellungen.


Land                    Einstellung
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Belgien                 - externes Rufsignal:   an: 1 s, aus: 3 s
			- internes Rufsignal:   an: 0,4 s, aus: 0,2 s,
						--> an: 0,4 s, aus: 3 s
			- interner Waehlton:     Dauerton
			- internes Freizeichen: an: 0,4 s, aus: 0,2 s,
						--> an: 0,4 s, aus: 3 s
			- Flash-Zeit:           50 ms < tFlash < 220 ms
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Frankreich              - externes Rufsignal:   an: 1,5 s, aus: 3,5 s
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Grossbritannien         - externes Rufsignal:   an: 4 s, aus 2 s, 
						---> an: 4 s, aus: 2 s
			- internes Rufsignal:   an: 1 s, aus: 2 s
			- interner Wahlton:     Dauerton
			- internes Freizeichen: an: 1 s, aus: 2 s
			- Amtsholung:           Kennziffer 9
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Spanien                 - externes Rufsignal:   an: 1,5 s, aus: 3 s
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Alle Signalisierungen, die nicht in der Tabelle stehen, sind mit denen in 
Deutschland identisch.

Die Programme mit der Endung ".lgn" enthalten darueber hinaus auch die Bild-
schirmsymbole fuer die dargestellten Endgeraete.

Sie koennen die Programme mit jedem beliebigen Texteditor z. B. dem Editor
von MS-DOS nach Ihren Wuenschen bearbeiten.

Wenn Sie Aenderungen vornehmen wollen, sollten Sie die Datei "default.lgn"
editieren. Das Konfigurationsprogramm ISTEC.EXE greift nach dem Start auf
diese Datei zu. Folgen Sie nach dem Starten des Editors und dem Laden der
Datei "default.lgn" den Anweisungen in der Datei "default.lgn".


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Anschlussnummer eintragen:

Sie koennen den Menuepunkt "1. Anschlussnummer" nur ausfuehren,
wenn Sie zuvor im Menuepunkt "Anschlusstyp" den Anlagenanschluss
ausgewaehlt haben.

Nach dem Aufruf erscheint ein Eingabefeld. In dieses muessen Sie die An-
schlussnummer, die Ihnen die Telekom zugewiesen, eintragen. Die Eingabe 
der Anschlussnummer ist fuer den Betrieb der ISTEC 1003 / 1008 im 
Anlagenanschluss notwendig.

Beispiel: Telekom-Rufnummer

	  Vorwahl       Anschlussnummer   
	  09876         5432-10

	  Einzutragen ist die Nummer:    54321


Die Auswertung der Durchwahlziffern (21 bis 28) und der Kennziffer "0" 
erfolgt in der ISTEC-TK-Anlage.


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MSN eintragen:

Die Eingabe der MSN erfolgt im Menuepunkt "MSN eingeben".

Sie koennen diesen Menuepunkt nur ausfuehren, wenn Sie Ihre ISTEC 1003 / 1008
im Mehrgeraeteanschluss und in der ISDN-Protokollvariante DSS1 betreiben.

Nach dem Aufruf erscheint ein Eingabefeld, in das Sie bis zu 10 MSN eintragen
koennen. Die MSN werden in den MSN-Speicherstellen "0" bis "9" gespeichert.
Die internen Rufnummern (21 bis 28) werden im Menuepunkt "MSN Gruppen" den
entsprechenden MSN zugewiesen.

Beispiel: Telekom-Rufnummern

	  Vorwahl       MSN
	  09876         12345
	  09876         12346
	  09876         12347

	  Einzutragen sind von Ihnen die MSN 12345, 12346 und 12347.

Die Zuweisung der internen Rufnummern zu den einzelnen MSN erfolgt im 
Menuepunkt "MSN Gruppen".


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Interne Rufnummern den MSN zuordnen:

Die Zuordnung der internen Rufnummern zu den einzelnen MSN erfolgt im 
Menuepunkt "MSN Gruppen".

Sie koennen diesen Menuepunkt nur ausfuehren, wenn Sie Ihre ISTEC 1003 / 1008
im Mehrgeraeteanschluss und in der ISDN-Protokollvariante DSS1 betreiben.

Nach dem Aufruf erscheint ein Eingabefeld, das die zuvor eingebenen MSN
enthaelt. In diesem Menue koennen Sie den MSN die analogen Endgeraete ent-
sprechend Ihren Wuenschen zuordnen.

Sie haben die Moeglichkeit, einer MSN mehrere Endgeraete zuzuordnen. Des 
weiteren koennen Sie auch ein analoges Endgeraet bei mehreren MSN eintragen.

Die analogen Endgeraete nehmen die ankommenden externen Anrufe an, wenn eine
MSNE, der sie zugewiesen wurden, gewaehlt wurde.

Gehen Sie bei der Eingabe der Endgeraetenummern wie folgt vor:

BEDIENUNG MIT DER MAUS                  BEDIENUNG MIT DER TASTATUR

1, Klicken Sie im Menue "Konfi-         1. Druecken Sie im Menue "Konfigu-
   guration" den Menuepunkt                ration" solange die Pfeiltasten,
   "MSN Gruppen" an                        bis Sie den Menuepunkt "MSN
					   Gruppen" erreicht haben

2. Klicken Sie den MSN an, der          2. Druecken Sie solgane die Pfeil-
   sie die Endgeraetenummern               tasten, bis Sie die MSN erreicht
   zuweisen wollen                         haben, der Sie die Endgeraete-
					   nummern zuweisen wollen

3. Klicken Sie auf die Schalt-          3. Druecken Sie die RETURN-Taste 
   flaeche "Aendern"   
   
4. Geben Sie im Eingabefeld die         4. Geben Sie im Eingabefeld die
   Endgeraetenummern ein                   Endgeraetenummern ein
   (z. B. 3 fuer Endgeraet 23)             (z. B. 3 fuer Endgeraet 23)

5. Klicken Sie auf die Schalt-          5. Druecken Sie die RETURN-Taste
   flaeche "Ok"

Durch Anklicken der Schaltflaeche "Beenden" oder Druecken der RETURN-Taste
verlassen Sie den Menuepunkt "MSN Gruppen".

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Geaenderte Tuerfreisprecheinrichtung (TFE) (20/12/95):

Die ISTEC 1008 wird standardmaessig mit einem Anschluss fuer eine TFE ausge-
liefert. Diese Schnittstelle ist ein Firmenstandard der Christoph Emmerich 
GmbH & Co. KG und kann eine Klingeltaste auswerten.

Zur flexibleren Verwendung der TFE wird eine neue Hardwareschnittstelle inte-
griert. An der Schnittstelle kann eine TFE mit 1 - 4 Klingeltasten betrieben 
werden. Der Signalisierungs-, Sprech- und Tueroeffnerbetrieb wird ueber nur
zwei Adern durchgefuehrt. Die Klingeltasten koennen jetzt wahlfrei den ein-
zelnen Teilnehmern 21 - 28 zugeordnet werden.

Zum Betrieb der geaenderten Schnittstelle ist eine geaenderte Hardware-
plattform erforderlich. Hier sind die beiden linken Klemmen, die mit TFE be-
zeichnet sind, nicht bestueckt. Naehere Informationen sind im ISTEC-Handbuch 
und im Begleitheft der TFE vermerkt.

Zum Betrieb der TFE muss die zugehoerige Einstellung im Konfigurationspro-
gramm angegeben werden.

Achtung: Wenn Sie eine Emmerich TFE-2 an die Klemmen fr die Telekom-TFE
	 anschlieen, fhrt dies zur Zerstoerung der Emmerich TFE-2.

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WICHTIG:  Nach Wechseln des EPROMS muss ein RESET per Konfigurationsprogramm
	  durchgefuehrt werden !!!

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Verschiedene Landessprachen (25/01/96)
Bitte achten Sie darauf, dass auf Ihrem PC die Systemdatei "COUNTRY.SYS" 
installiert ist, um die Languageauswahl zu untersttzen!

Passwort / Administrationsebene (25/01/96)
Beim erstmaligen Starten der Konfigurationssoftware ist diese nicht mehr
mit einem Passwort (vorher: AdminMan) geschtzt. Die Konfigurationsebene 
kann ueber den Aufruf des Fensters "Konfiguration" erreicht werden. 
Trotzdem ist es sinnvoll, nach erfolgter Konfiguration der TK-Anlage ein 
Passwort fuer die Konfigurationsebene zu vergeben. Dies kann durch den 
Menuepunkt "Passwort aendern" durchgefuehrt werden.

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